Werbebanner zum Buch: Marc-Wilhelm Kohfink, Bienen halten in der Stadt

Wir haben den Grünen Punkt

8. April 2009

Schon mehrfach haben wir hier über den Grünen Punkt geschrieben. Durch ein Rundschreiben des Deutschen Imkerbundes wurden wir auf eine einfache Möglichkeit aufmerksam, unserer Verpflichtung nach der neuen Verpackungsverordnung nachzukommen. Man muss sich online unter http://online.gruener-punkt.de/ registrieren. Die Nutzerführung ist einfach und am Ende muss eine Einverständniserklärung für das Lastschriftverfahren abgegeben werden. Die Mindestgebühr für Kleinimker beträgt 39,- Euro pro Jahr. Wir haben etwas mehr Honig zu verkaufen, deshalb zahlen wir mehr.
Zum Schluss bekommt man den Nutzungsvertrag zugemailt. Darin enthalten ist eine Datei mit dem Logo des Grünen Punktes. Wer Lust hat, kann ihn sich auf das Etikett drucken.

Proben genommen

6. April 2009

Bald steht das Wandern mit den Bienen wieder auf der Tagesordung. Um dieses Mal rechtzeitig vorbereitet zu sein, besucht uns die Amtstierärztin. Nach dem Faulbrutfall in einer benachbarten Imkerei hat sie sich in Sachen Bienengesundheit intensiv fortgebildet und sogar mehrere Wochen einen Kurs in Leipzig besucht. Dass ein Amtsveterinär sich so in die Besonderheiten von Bienen einarbeitet, ist nicht genug zu loben!

Dabei hat sie auch gelernt, dass sie sich nicht auf die rein klinische Inaugenscheinnahme der Völker verlassen kann. Wer wirklich sicher sein will, muss die Völker richtig beproben lassen.

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Stilleben mit Honigproben.

Mäuseschaden größer als erwartet

4. April 2009

Nun haben die Mäuse – ganz normale Feldmäuse, keine Spitzmäuse – doch schlimmere Schäden verursacht als erwartet. Sie haben nicht nur die Fluglochschlitze größer gebissen sondern sich auch kreisrunde Löcher in die Varroagitter geknabbert. Insgesamt sind 15 Völker auf diese Weise vernichtet worden.

Teilweise haben sich die Mäuse richtige Nester mit Moos und Gras eingerichtet. In der Regel fraßen sie sich Gänge in die Waben, um sich innerhalb der Beute gut bewegen zu können. Die Waben wurden dann sauber bis auf die Mittelwand abgenagt und der darin eingelagerte Honig aufgefressen.
Der Schaden ist beträchtlich. Um überhaupt die Zahl von 60 Völkern zu erreichen, müssen wir dieses Jahr Völker hinzukaufen.

Imker demonstrierten für gesunde Bienen

3. April 2009

Rund 250 Imker vor allem aus Berlin und Brandenburg waren dem Aufruf von Bernhard Heuvel, Hobbyimker aus NRW, gefolgt, um für gesunde Bienen vor dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in Marienfelde zu demonstrieren. Die Versammlung richtete sich gegen die Zulassung des transgenen Maises Mon810 und für einen besseren Schutz vor Bienenvergiftungen mit Pflanzenschutzmitteln wie Chlotianidin.

Alle Redner, darunter Vertreter des BfR, des Berufsimkerbundes, des Brandenburgischen Imkerverbandes und vom Landwirtschaftsausschusses des Bundestages betonten, wie wichtig bei diesem Anliegen ein gutes Miteinander von Landwirten und Imkern ist. Viele Imker hatten ihre Smoker mitgebracht und so roch die Demonstation brenzliger als sie tatsächlich war.

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 250 Imker gingen für die Gesundheit ihrer Bienen auf die Straße.

Die Leichtigkeit der Bienenbeuten

31. März 2009

Seit Ende Februar haben wir immer mal wieder vorsichtig unsere Beuten angehoben, um den Futterbedarf abzuschätzen. Jedes Mal das gleiche Ergebnis: Die Beuten sind zu leicht und es müssen Futterwaben zugehängt werden. Heute war ein wunderbarer Flugtag und da schauten wir erneut nach. Ein Volk fiel durch extreme Leichtigkeit auf. Es bekam die letzten 2 Futterwaben, die ich noch auftreiben konnte.
Morgen wollen wir uns noch weitere Völker anschauen. Wenn die wieder zu leicht sind, gibt es Honig aus Eimern wie im Herbst. Dass Bienen einen solchen Appetit entwickeln können, hatten wir noch nie.

Hedwig Bollhagen ließ Bienen fliegen

29. März 2009

Manchmal begegnen dem Imker Bienen wo er gar keine vermutet und nicht einmal welche gesehen hätte, stünde es nicht dran. So heute im Ofen- und Keramikmuseum in Velten nordwestlich von Berlin. Dort gibt es gerade eine Ausstellung mit Keramiken aus den Werkstätten von Hedwig Bollhagen.

Das Dekor der hier abgebildeten Teekanne hat das Dekor „Bienchen“. Gleicht es nicht unwahrscheinlich dem Dekor „Kobald Netz“ der Manufaktur Lomonosov?

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Bollhagen-Bienen für die imkerliche Teetafel.

Großputz vertreibt Untermieter

27. März 2009

Was ist das wichtigste imkerliche Utensil? Stockmeisel, Smoker, Besen? – Alles falsch! Der Wischlappen! Immer wenn mit Honig hantiert wird, muss vorher, nachher und mittendrin gewischt und geputzt werden.

Heute aber hat alles eine ganz andere Dimension. Es ist Großputztag. Dazu gehört, dass alle Regale ausgeräumt und alle Schränke vorgerückt werden, damit auch dort die vereinten Käfte von General und Meister Proper wirken können. Hinter dem Wärmeschrank entdecken wir einen Untermieter, der es sich richtig gemütlich gemacht hat: Eine kleine Spinne mit einem beachtlichen Vorrat an Fressalien. Wie Würste in einer Metzgerei baumeln schön nebeneinander fest eingesponnene Bienen an zarten Fäden. Doch der Großputz duldet keine Ausnahme. Hygiea vertreibt die Arachnide aus ihrem Paradies.

Schaufenster gestaltet

26. März 2009

Immer nur Osterhasen zu dieser Jahreszeit sind ja langweilig.  Das hat sich der Naturkostladen „Zwickmühle“ in Berlin- Friedrichshagen gesagt und auf imkerliche Schauwerbung gesetzt. Ein großes Fenster ist mit Geräten aus unserer Imkerei, mit Honig aus Berlin und 2 Informationstafeln des Deutschen Imkerbunds gestaltet. Und ich muss sagen: wenn der eigene Honig so hinter Glas in einer Vitrine steht, wirkt er noch attraktiver.

Der Händler ist sehr zufrieden mit der Ressonanz. Weil direkt vor dem Laden eine Bushaltestelle ist, bleiben die Leute stehen und lesen die DIB-Tafeln.

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„Die süße Kraft der Natur“ zeigt dieses Schaufenster mit Honig und Geräten aus unserer Imkerei.

Lernen Sie ganz einfach selbst zu imkern

25. März 2009

Überraschen Sie Ihre Familie und Ihre Freunde mit selbst geschleudertem Honig! Spüren Sie die Faszination der Bienen! Lernen Sie das Imkern direkt vom Fachmann!

Der Kurs „Einfach imkern in der Praxis“ richtet sich an Interessenten, die eine einfache und naturnahe Bienenhaltung in der Praxis erlernen möchten. Vermittelt werden alle für den Start nötigen Grundkenntnisse. Diese üben wir mit Ihnen an echten Bienenvölkern. Dabei pflegen Sie als Kursteilnehmer für die Dauer des Kurses „Ihr“ persönliches Volk. Sie erleben die Entwicklung eines Bienenstocks von der Auswinterung im April bis zum Schleudern und Abfüllen Ihres ersten eigenen Honigs im Juli. Schutzkleidung und Werkzeuge können gemietet werden.

Termine: So. 26.04., So. 17.05, So. 07.06., So. 21.06, So. 12.07. jew. 10.30 – 12.00 Uhr.

Kursgebühr: 59,- Euro/Teilnehmer, Paare: 90,- Euro

Ort: Bioland-Imkerei Dr. Marc-Wilhelm Kohfink, Karlsburger Weg 38, 12621 Berlin (Kaulsdorf-Süd), Info-Telefon: 030 / 65 26 07 87

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Imkern zu lernen ist gar nicht so schwer!

Bienen fliegen auf Ostereiern

24. März 2009

Im Heimatmuseum der Gemeinde Müllrose (liegt von Berlin aus gesehen kurz vor Frankfurt) gibt es noch bis zum 3. Mai eine Ausstellung mit imkerlich bemalten Ostereiern. Außerdem kann – wer es noch nicht wissen sollte – auch viel über Bienen, ihren Wert für die Landwirtschaft und allerlei Imkereiprodukte erfahren. Weitere Infos: http://www.blickpunkt-brandenburg.de

Neues Imkerportal startet

23. März 2009

Ein neues Imkerportal mit Adressliste, Händlerverzeichnis und viel Wissenswertem über Honig hat seine Tore geöffnet. Das besondere an dieser Seite ist, dass Hobby-Imkern und Kleinbetrieben dort ein nach Angaben des Betreibers „äußerst günstiges“ Angebot für eine eigene Internetpräsenz angeboten wird. Hier ist die Adresse: http://www.honig-portal.de

Bienen stürzen sich ins Abenteuer Frühjahr

17. März 2009

Jetzt ist eine der schönsten Zeiten im Jahr, denn die Bienen fliegen wieder und stürzen sich kopfüber die die Kelche der Krokusse. Inzwischen ist fast alles für die nächste Saison bereit. Die Mittelwände sind vorbereitet, vergraute Zargen mit Leinöl neu imprägniert, alle Völker auf ihre Futtervorräte kontrolliert. Es sitzen also nicht nur die Bienen, auch der Imker und seine Mitarbeiter sitzen in den Startlöchern!

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Welche Pracht nach einem grauen Winter! 

Angriff der Killer-Mäuse

14. März 2009

Der Vorfrühling ist da, der Schnee ist weg. Da wird es Zeit, einmal nach den Bienen zu sehen. Das wird zu einem eher unerfreulichen Termin. Seit der Varroa-Behandlung im Dezember sind 3 Völker Opfer von Mäusen geworden. Die Kleinsäuger haben sich mit ihren scharfen Zähnen einfach durch die engen Fluglöcher gefressen. Bei einem Volk bauten sie sich sogar noch eine Abkürzung durch die Palette hindurch. Das ist das 1. Mal, dass sich Mäuse über unsere Bienen hermachten. An 7 weiteren Beuten nagten die Mäuse nur herum. Doch da gelang es ihnen offensichtlich nicht, in die Völker einzudringen.

Das haben wir daraus gelernt: Enge Fluglöcher reichen nicht. Im kommenden Herbst kommt ein Drahtgeflecht vor die Fluglöcher.

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Enge Fluglöcher sind kein Hinderniss für hungrige Mäuse.

Marken-Missbrauch oder dummer Witz?

13. März 2009

Heute erreicht uns eine E-Mail, die von einem E-Mail-Account „ksm-imkereikohfink@…“ verschickt wurde. Da verschickt also jemand E-Mails mit unserer Adresse. Warum nur und warum dann auch noch an uns? Vielleicht hat es der Betreffende, der eine Firmen- oder Privatadresse in Neukölln angibt, für witzig gefunden, sich einen Account mit unserem Daten einzurichten.

Wir finden das aber gar nicht lustig und eher einen Grund, dem Betreffenden eine strafbewehrte Unterlassungserklärung zuzusenden.

Erstes Wespennest gemeldet

12. März 2009

Nun ist die warme Jahreszeit wirklich schon in den Herzen der Berliner angekommen, denn heute kommt die erste Anfrage in diesem Jahr, ob wir ein Wespennest in einem Dachboden beseitigen könnten. Nach Rückfragen wird dann aber klar, dass das Wespennest nicht mehr besiedelt ist. So eine Papierruine kann entweder hängen bleiben oder ohne jeden Stichschutz entfernt werden.

Es soll ja in Südfrankreich bereits Wespen geben, die als Volk überwintern. Doch im Bezirk Marzahn-Hellersdorf sind sie sicher noch nicht angekommen.