Imkerei in der freudlosen Sackgasse

Es gibt Angebote für Imker, die sinnvoll, aber freudlos sind. Dazu gehören z. B. Vorträge zum Flügeldeformationsvirus oder zu Honigverfälschungen mit Sirup.

Im Gegensatz dazu kommen viele Neuimker zu ihrem Hobby, weil sie von einem ihnen zufliegenden Schwarm oder den Bienen des Nachbarn fasziniert sind. Imkern verspricht ihnen Freude. Imkern lässt sie das Leben spüren und hat eine psychologische Wirkung.

Oder sie kennen die Bedeutung der Honigbienen für die Biodiversität und den gesundheitlichen Wert der Imkereierzeugnisse. Sie kommen zu den Bienen, weil sie das Leben fördern möchten.

Oder sie sind von einem Hobby fasziniert, dessen Spuren bis in die Jungsteinzeit verfolgbar sind. Bienen spielten in der Kultur der Menschheit eine bedeutende Rolle. Diese Imker wollen an einer großen Vergangenheit teilhaben.

Und dann gibt es noch Imker, die wissbegierig und gesellig sind. Sie erzählen gerne von ihren geflügelten Lieblingen. Bienen wirken sozialisierend.

Psychologie, Biologismus, Geschichte und Soziologie sind die Gebiete der Imkerei, welche die innere Erfahrung von Imkern betreffen und die Freude machen. Eine ausschließlich naturwissenschaftliche Betrachtung der Bienen berührt nicht, sie ist rein äußerlich und damit freudlos.

Das muss nicht sein. Ich habe ein anderes Verständnis von Bienenhaltung. Hier geht’s zu meinen Imkerkursen, die garantiert Freude bereiten.

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